Einen Blog zu haben ist gar nicht so einfach, wie gedacht.
Man hat nicht einfach ein Portal, auf dem man ab und zu etwas hochlädt. Man muss sich kümmern, planen, kreativ sein und sich überlegen, was man den Leuten da draußen mitteilen möchte.
Denn wenn man etwas veröffentlicht, sollte es natürlich auch nicht nur irgendein Quatsch sein, sondern etwas, was andere auch wirklich lesen. Und zwar gern.. und ganz. Ich glaube, für einen Autor, oder jemanden der einen Text verfasst, ist es wichtig, dass die Leser dessen Text auch vollständig lesen. Wenn jemand mitten im Text beschließt abzubrechen und lieber etwas anderes zu machen, als zu Ende zu lesen, ist das für den Verfasser das Zeichen, dass der Text den Leser nicht im Bann halten konnte. Und das finde ich schade. Für jeden Autor oder Verfasser.
Mich persönlich beeindruckt es immer wieder, wie Autoren von bspw. Romanen es schaffen, sich komplizierte und wie durch tausende Kabel zusammenhängende Geschichten auszudenken.
Natürlich gibt es am Anfang die einfache Idee von einem Thema. Aber die Kunst ist es, daraus eine Geschichte zu machen, die den Leser im Bann hält. Ihn dazu bringt, immer weiter zu lesen. Ihn auf einen spannenden Weg in die tiefe Verworrenheit eines guten Romans zu führen. Und am Ende einen Leser zu hinterlassen, der sich fragt, genau wie ich mich das gerade frage, wie zum Henker der Autor es geschafft hat, sich so etwas auszudenken.
Ich brauche nur an die Autorin "J.K. Rowling" zu denken, die es tatsächlich fertig gebracht hat, sieben Romane von mehreren hundert Seiten zu schreiben, die eine Geschichte beinhalten, die sogar noch heute, Jahre nach der Veröffentlichung und Verfilmung, für Staunen sorgt. Die Geschichte von "Harry Potter" ist einzigartig und auch die Geschichte der Autorin fasziniert mich, wenn man bedenkt, dass sie die Anfänge auf Servietten schrieb und sie anfangs als Kellnerin arbeitete. Was mich aber wirklich erstaunte war die Tatsache, dass J.K. Rowling seit Beginn ihres ersten Romans von Harry Potter ("Der Stein der Weisen") die komplette Geschichte im Kopf hatte. Sie wusste von Anfang an, wie die Geschichte ausgehen sollte, wie was miteinander verbunden und verworren war, welche Figuren mitspielten, wie die Beziehungen ihrer Figuren aussehen sollten und welche Hürden sich Harry in den Weg stellen sollten.
Genau wegen solcher Geschichten, finde ich es erstaunlich, was Autoren eigentlich alles erschaffen. Sie erschaffen nicht nur eine Story, ein paar Figuren und eine Handlung. Sie erschaffen ganze Welten.
Allen ein schönes Wochenende!
Bis dahin,
-Merle-
| Foto: La Palma, Urlaub Sommer 2015 |
Merle, schreib doch auch einen Roman :)
AntwortenLöschenDas wär schon lustig :) ich würde den als erstes lesen um zu gucken ob er spannend ist ^^
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